Bewußtheit durch Bewegung

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So wird die Anwendung der Feldenkrais-Methode in der Gruppe genannt, die unterschiedlich groß sein kann.

Meistens liegen die TeilnehmerInnen dabei auf dem Rücken. Aber auch andere Ausgangspositionen (Seit-, Bauchlage, Sitz, auf allen Vieren, Stand usw.) sind gut möglich.

Nach Anleitung des Feldenkrais-Practitioners wird eine Bewegungslektion durchgeführt. Währenddessen geht es darum, die eigene Art und Weise, ohne überflüssiges "sich Mühe geben", das "Wie" der eigenen Bewegung zu entdecken, zu erleben.

Es gibt keine Zielorientierung. Es ist vielmehr wichtig, durch Bewegung einen Lernprozeß in Gang zu bringen, der auf diesen Weg führen könnte und an dessen Ende als "Belohnung" eine neue Fähigkeit stehen kann.

Orientierungen wie "richtig" oder "falsch" sind hier überholte Begriffe. Es geht um die Zweckmäßigkeit von Bewegung, die sich oft in Gefühlen der Leichtigkeit und Eleganz "wie von selbst" herstellt.

Eines der Grundprinzipen einer Bewegungslektion ist die so genannte Bewegungsdifferenzierung: welche Möglichkeiten habe ich, dasselbe auf unterschiedliche Weise zu tun, damit ich z.B. mein Schmerzmuster vermeiden lernen kann?

Nach der Lektion werden die Veränderungen in im täglichen Leben gebräuchliche Aktivitäten wie z.B. im Gehen oder Stehen etc. erspürt und erprobt.

Es empfiehlt sich, die Bewegungslektion bis zum nächsten Mal ein bis zweimal täglich zu vergegenwärtigen - das reicht.
Es gibt weit über 1000 Feldenkrais-Lektionen.

Fotos: E.Bremicker