Wie geht es nach Abschluss der Ausbildung weiter?

Mit Abschluss Ihrer Feldenkrais Ausbildung erhalten Sie ein Diplom, dem ein so genanntes "Beiblatt" beigelegt ist. Dieses Beiblatt enthält differenzierte Angaben über die genauen Inhalte Ihrer Feldenkrais-Ausbildung und natürlich auch über die Anzahl der Ausbildungsstunden bzw. -tage.

Ihr rechtlicher Status:

Ausübende der Feldenkrais-Methode, die eine reguläre Ausbildung nach den Richtlinien und Leitbildern der dem Feldenkrais Network International e.V. (FNI) angehörigen TrainerInnen absolviert haben, können die Begrifflichkeiten "Feldenkrais-Methode", " Feldenkrais - Bewußtheit durch Bewegung" und "Feldenkrais - Funktionale Integration" uneingeschränkt nutzen.

Anerkennung:

Sie benötigen keine staatliche Anerkennung, da der Beruf der Feldenkrais-Methode kein Heil- oder Heilhilfsberuf ist. Sie können die Feldenkrais-Methode haupt- oder nebenberuflich anwenden, müssen Ihre Arbeit jedoch jeweils qualifizieren.

Sinnvoll ist die Mitgliedschaft im Feldenkrais Network International e.V. (FNI), dem wir angehören, da dieser Verband dafür sorgt, daß Sie in Ihrer beruflichen Feldenkrais-Arbeit betreut und weitergebildet werden.

Zertifizierung:

Wenn Sie es wünschen, können Sie mit einem formlosen Antrag Ihr Diplom beim Feldenkrais Network International e.V. zur Zertifizierung vorlegen. Diese Zertifizierung dient zusammen mit der Bezeichnung Ihrer Tätigkeit als Ausübende der Feldenkrais-Methode  als besonderes Qualitätsmerkmal für die Öffentlichkeit.  Es bestätigt, dass sie eine reguläre Feldenkrais-Ausbildung nach den Kriterien unserer Ausbildungen genossen haben und sich regelmäßig weiterbilden. Neben Ihrem Namen können Sie dann die Bezeichnung "Feldenkrais-Methode (FNI zert.)" hinzufügen. Dieser Zusatz bestätigt auch, dass Sie Mitglied im Feldenkrais Network International e.V. sind.

Unsere Regularien sehen vor, daß Sie ab Diplomierung für zwei Jahre auf Wunsch und Antrag die Zertifizierung erhalten und diese alle zwei Jahre erneuern können, indem Sie 40 Stunden Weiterbildungen in der Feldenkrais-Methode nachweisen.

Krankenkassen:

Leider ist die Feldenkrais-Methode gemäß der aktuellen Richtlnien des Spitzenverbandes der Krankenkassen (GKV) als Präventionsmaßnahme nicht anerkannt. Dies bedeutet, dass die Teilnahme an Ihren Kursen/Seminaren in "Bewusstheit durch Bewegung" in der Regel nicht bezahlt oder bezuschusst werden. Gleichwohl können die örtlichen Kassen die Aufwendungen ihrer Mitglieder für Feldenkrais-Gruppen teilweise bezuschussen. Dies hängt vom jeweiligen Geschäftsmodell der örtlichen Krankenkassen ab und ist bundesweit uneinheitlich. Die TeilnehmerInnen müssen sich also im konkreten Fall an ihre örtliche Krankenkasse wenden und nachfragen.

Hierbei bekommt für Sie als Feldenkrais-LehrerIn das oben genannte Zertifikat als besonderes Qualitätsmerkmal Ihrer Arbeit einen besonders konkreten Sinn, da die Krankenkassen selbstverständlich Ihre Qualifikation nachgewiesen bekommen möchten, für die wir einstehen.

 

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